Die besten 6 Möglichkeiten, um im Internet Geld zu verdienen

Was für ein Traum! Zu Hause am Schreibtisch sitzen und einfach so mit Internet sein Geld zu verdienen. Keine nervigen Fahrten zur Arbeit und zurück, kein Stau, keine volle Bahn und kein Zeitverlust. Und dann nur noch das machen, was einem gefällt. Diese Vorstellung ist schon verlockend. Um diesen Weg zu gehen, erfordert es jedoch einige Dinge, denn der Schritt in die Selbständigkeit ist immer mit Risiken verbunden.

Um im Internet Geld zu verdienen, musst du dafür brennen

Zwar lockt die Vorstellung, sein eigener Chef zu sein und Spaß zu haben, bei dem was man tut. Es erfordert jedoch Mut, Durchhaltevermögen und Eigenverantwortung. Und wer kennt das nicht: Wenn ich mal «nicht so gut drauf bin», dann war da der nette Kollege, der mich aufmunterte und im besten Fall der Chef, der verständnisvoll und mit den richtigen Worten alles wieder ins Lot brachte. Nicht zu vergessen: Flexibilität, hohes Engagement und viel, viel Geduld gehören auch noch in den Cocktail der Selbständigkeit.

Zwei Hände formen ein Herz in den Sonnenuntergang
Um Geld zu verdienen, braucht es Flexibilität, hohes Engagement und Liebe an der Arbeit. Quelle: pixabay

Bei Selbständigen hört man oft, dass man «selbst» und «ständig» arbeitet. Die 40-Stunden-Woche ist passé, stattdessen sind 60 Stunden und mehr oftmals die Regel. Dies führt oftmals zu Spannungen im privaten Umfeld. Daher muss die Familie das mittragen.

Es muss einem klar sein: Ich bin voll und ganz für mich, für meinen Erfolg verantwortlich. Das durchzuhalten erfordert eine: Leidenschaft! Leidenschaft – andere sagen auch: «Du musst dafür brennen» ist so unendlich wichtig, weil man nur dann durch, wie sage ich immer, „das Tal der Tränen“ kommt. Es gibt immer Zeiten, wo es einmal nicht so rund läuft. Das muss einem klar sein.

Sechs gute Möglichkeiten, im Internet Geld zu verdienen

1.Der eigene Online-Shop

Hierzu benötigen Sie natürlich Produkte, die im Shop verkauft werden können. Dies können physische Produkte jeder Art sein. Ob bestimmte Seifen, Tassen, Strickwaren, Bücher oder auch die so genannten Download-Produkte. Das sind meist eine Software, ein Buch im PDF-Format (Acrobat-Reader) oder andere, nicht physische Produkte. Ein Shop macht jedoch nur dann Sinn, wenn es sich um eine Nische handelt, also einen speziellen Bereich, wo eine Nachfrage und noch kein (oder kaum) Angebot beseht.

Was benötigt man dafür?

Egal was man vertreiben möchte, es benötigt in der Regel immer
• eine gut gestaltete Website
• passende Werbung
• viele Besucher (Traffic) auf der Seite

Die Website sollt voll funktionstüchtig sein, übersichtlich und strukturiert und alle Informationen zum Angebot enthalten. Sie ist der Außenauftritt des (noch jungen und kleinen) Unternehmens.

2. Home-Office – als «Affiliate» Produkte anderer verkaufen

Auch das lässt sich über eine Website machen. Die größten Vorteile sind:
• Kein eigenes Produkt
• Vermarktung fremder Produkte gegen Provision
• Abrechnung über Partnerprogramme (ein bis zweimal pro Monat)
• Schnell-Start, da keine eigene Produktentwicklung notwendig
• Werbemittel werden zur Verfügung gestellt

Dem gegenüber stehen jedoch auch einige Nachteile, denn wie immer gilt: Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Die oftmals hohen Provisionen locken, jedoch muss man selbst in Werbung investieren. So bleibt vom eigentlichen «Verdienst» nur noch ein Teil übrig.

Arbeitsplatz zu Hause, um Geld zu verdienen
Auch im Home-Office ist über Internet Geld zu verdienen. Quelle: Djurdjica Boskovic on Unsplash

Hier ist eine kleine, willkürliche Auswahl von solchen Partnerprogrammen:

AmazonPartnerNet (Partnerprogramm von Amazon)
Check24-Partnerprogramm (bekannt aus der Werbung)
AWIN.com (vormals Affili.net, Zanox)
Finanzen.de (Programm für Kredit- und Finanzangebote)
Belboon.com (bietet exklusive Partner, wie z. B. Nivea)
500affiliates.com (Spezialanbieter für Börsen-Trader, Provision bis zu 800 US-Dollar)
SuperClix.de (Programm für Nischen-Anbieter und Erwachsenenthemen)

Solche Programme haben verschiedene Abrechnungsmöglichkeiten. Mit denen solltest du dich vor allem beschäftigen, damit hinterher kein böses Erwachen passiert. Ich habe dir daher einmal hier eine kurze Übersicht erstellt, inkl. der Vor und Nachteile:

Pay-per-Click (PPC)

Entlohnt wird der einzelne Klick auf das Werbemittel. Jeder, der auf dein Werbemittel klickt spült dir Geld in die Kasse. Leider werden oft nur wenige Cent bezahlt. Daher solltest du darauf achten, dass du bei deiner Werbung hier auch etwas übrig behältst

Pay-per-Lead (PPL)

Ein Lead ist ein potenzieller Käufer, also jemand, den das Angebot interessiert. Entlohnt wird hier, dass du diese Person mit deiner Werbung so weit vorbereitet hast, dass diese Person kaufbereit ist. Die Person ist jedoch erst mal nur Interessent.Die Spanne an Provision kann hier zwischen 1 € und ca. 30-40 € liegen. Das ist sehr unterschiedlich.

Pay-per-Order (PPO)

Hier wird jeder Verkauf honoriert. Die Provisionen sind meist höher, jedoch muss man durchaus schon einmal 100 Personen über Werbung ansprechen, wovon sich 10 oder 20 interessieren; bis dann einer kauft. Auch hier kommt es auf ein gutes Verhältnis von Ausgaben (Werbung) und Einnahmen an.

Noch ein Hinweis: Wählt Produkt aus, die euch liegen, zu denen ihr etwas sagen könnt, die euch vielleicht selbst interessieren (Hobby, Interessen, etc.). Der schlechteste Ratgeber ist die Höhe der Provision. Ihr müsst die Interessenten immer begeistern mit eurer Werbung.

3. Online-Umfragen beantworten

Diese gute und sichere Methode, mit dem Smartphone und PC Geld zu verdienen ist nicht ganz neu. Sie funktioniert nach wie vor. Wie funktioniert es? Man meldet sich kostenlos bei verschiedenen Marktforschungsinstituten an und erstellt dort seinen Account. Danach folgen Einladungen von Marktforschern zu Interviews, welche auf das Profil passen.

Als Honorar winken bis zu 15 €. Theoretisch winken so ganz nette Einnahmen. Allerdings zeigt die Praxis, dass man häufig nach wenigen Antworten aussortiert wird, da die Angaben nicht zu 100% zum Thema der Umfrage passen.

Es gibt solche Umfragen auch online. Hier beantwortet man via Smartphone die Fragen. Allerdings winken hier nur wenige Cent bis zu 5 Euro. Hier macht es dann die Masse. In meinen Augen ist das etwas, wenn man einen kleinen Nebenjob sucht.

4. Produkte testen

Als Tester von Produkten kann man von zu Hause aus Geld verdienen. Dabei ist es sogar relativ einfach. Die kostenlosen Produkte werden von den Firmen nach Hause geliefert. Man darf sie behalten, wenn der Test abgeschlossen ist.

Eine App wird getestet, um Geld zu verdienen
Als Tester von Produkten und Dienstleistungen, ist ebenfalls Geld zu verdienen. Photo by freestocks on Unsplash

Umso zu arbeiten, kann man sich bei Portalen wie MySurvey.com, Globaltestmarket.com oder Toluna.com registrieren. Je nach Profil erhält man dann infrage kommende Produkte. Physische Produkte werden nach Hause geliefert, Onlineprodukte via Download. Man muss die Vorgaben für die Benutzung einhalten.

Die tatsächliche Arbeit besteht darin, über den Testzeitraum den Artikel auf Herz und Nieren zu testen. Am Ende wird von dir ein Bericht oder eine Auswertung geschrieben. Diese wird von dir an den Hersteller gesendet.

Die Vergütung besteht entweder in dem Produkt, welches ich behalten darf oder in Euro bei Verbrauchsprodukten. Hier sind maximal bis zu 40 € pro Artikel üblich. Die Höhe des Verdienstes liegt in der Art des Testes und der Häufigkeit der Teilnahme.

5. Geld als Autor verdienen

Wer gerne schreibt, ist hier vielleicht richtig. Heute ist es sensationell einfach, sein eigenes Buch zu veröffentlichen. Früher musste hierzu ein Verlag gefunden werden, was sehr aufwendig und zeitraubend war. Heute kann jede seine eigenen Bücher im Selfpublishing (so der Fachbegriff) verbreiten.

Als Form hat sich das E-Book etabliert, da immer mehr Menschen auf das papierlose Buch zurückgreifen und es auf dem PC (zunehmend weniger), das Tablet oder den E-Book-Reader (zunehmend mehr) speichern.

Es haben sich hier drei Formate am Markt behauptet:

• Amazon Kindle Direct Publishing
• Tredition
• Tolino-Media

Tolino gehört zur Gruppe der großen Buchhändler. Man muss also sein Buch in das jeweilige Format «transformieren», was technisch jedoch kein Problem ist. Die Plattformen geben hier im Detail Auskunft, was zu beachten ist mit Textformaten, Grafiken, Fotos etc.. Formatierungsprogramme wie beispielsweise Kindle Textbook Creator, Mobipocket Creator, Calibre oder Sigil erleichtern einen die Arbeit.

Eine Autorin schreibt am Notebook Texte, um Geld zu verdienen
Wer gerne schreibt, kann mit Texten auch über Internet Geld verdienen. Photo by Christin Hume on Unsplash

Man muss jedoch für die Bücher ein wenig Werbung machen oder die Kindle-Strategie anwenden. So ganz von alleine passiert hier nicht viel. Hierzu würde eine Website reichen sowie Aktivitäten in Social Media. Auch Lesungen in örtlichen Buchhandel sind denkbar. Wer hierfür auf die Papierform zurückgreifen möchte, der kann sein Buch über BoD – Books on Demand drucken lassen. Für die Lesung müsste man in Vorleistung gehen.

Bestellungen über z.B. die Website werden dann per Auftrag gedruckt und an den Kunden geliefert. Die Verdienstmöglichkeiten schwanken stark, von wenigen Cent bis zu ca. 20 % des Verkaufspreises.

6. Selbständig als Texter im Home-Office

Eine andere Möglichkeit mit der schreibenden Zunft Geld zu verdienen ist als Texter zu arbeiten. Hierzu sollte man jedoch eine Ausbildung absolvieren. Meist wird man sich auf Fachgebiete spezialisieren. Grundsätzlich sind dies alles Auftragsarbeiten. Damit muss man auch viel Zeit für die Recherche einplanen. Texter investieren teilweise bis zu 70% der Zeit dafür.

Auch hier kann man über Plattformen Kontakte generieren. Textbroker.de, Textprovider.de oder Content.de wären Anlaufstationen. Man liefert zunächst einen Probetext. Dieser wird bewertet und nach der Qualität eingestuft. In dieser Qualitätsstufe kann man dann beginnen und Aufträge erhalten. Je hochwertiger die Arbeit, desto besser die Bewertung des Auftraggebers. So kommt man mit der Zeit auf die nächste Stufe.

Eine Frau liest im Wohnzimmer eine E-Book
E-Books sind immer sehr beliebt, sodass damit immer noch Geld zu verdienen ist. Quelle: pixabay

Es ist zu bedenken, dass man zu Beginn schon viele Texte schreiben muss, damit man sein Auskommen hat. Wenn es auf dem freien Markt an Kunden mangelt, dann steigt die Nachfrage nach guten Texten. Entsprechend hoch sind dann die Vergütungen. Als Referenz ist auch hier eine Website ratsam sowie Aktivitäten in Social Media. So gewinnt man Kontakte und Reputation.

Die Bezahlung wird meist pro Wort vorgenommen und schwankt zwischen 1 und 10 Cent. Je qualitativ hochwertiger, desto mehr wird bezahlt. Es kommt noch auf folgende Faktoren an: Kreativität und Anzahl der grammatischen oder formalen Fehler. Damit ist klar – die deutsche Sprache sollte beherrscht werden.

So, das waren die 6 Möglichkeiten, im Internet Geld zu verdienen. Natürlich ist mir bewusst, dass es noch sehr viel mehr Möglichkeiten, Chancen und Betätigungsfelder gibt. Jeder muss für sich das Passende finden. Im Übrigen macht es durchaus Sinn, mal etwas zu probieren – anstatt zu grübeln und zu zweifeln.

Die Welt gehört denen, die es einfach TUN. Wer das nun tun möchte, bekommt weitere Informationen hier: https://t1p.de/ins-handeln-kommen

Lothar Küsters
Lothar Küstershttps://delfin-consulting.com/
Lothar Küsters, Inhaber der Firma Delfin Consulting, einer Unternehmensberatung für Online-Marketing. Schwerpunkt seiner Tätigkeit: Aus- und Weiterbildung von Inhabern, Fach- und Führungskräften von KMU im deutschsprachigen Raum, Coach und Entwickler individueller Marketing-Strategien, Experte für Marketing-Automation

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